Dark Side

Ja, sowas mache ich auch gelegentlich. Ist allerdings schon ein paar Jahre her, der Türrahmen existiert längst nicht mehr. Und die Luftheizung dahinter, wegen der ich den Nebel dahintergeschossen habe, auch nicht.

Ja. Wenn jemand im Latexoutfit fotografiert werden will – mache ich. Ich brauch’s selber nicht, aber manche stehen da halt drauf.

JVA Plauen 2018

Die JVA Plauen gibt’s nicht mehr, sie ist, bis eben auf dieses Tor und einen Teil der Mauer, abgerissen. Seit 1900 saßen da drin mehrere hundert Gefangene unter Kaiser, Republik, Hitler, DDR und BRD. Jetzt graben sie das Schloss der Vögte wieder aus und bauen einen Studentencampus draus.

Warum heute ein Gefängnistor? Weil ich heute morgen die Olypedia wieder dicht gemacht habe, nachdem sie über Nacht genau 12 Stunden offen war und sich bereits ein halbes Dutzend Spammer drin ausgetobt hatten. Nu gibt’s Anmeldung wieder nur per Mail an mich.

O tempora, o mores.

Rocksdorf

Derzeit wird in Rocksdorf vor allem gearbeitet – Kleinigkeiten repariert, Burg gebaut und am Tonstudio und dem internen Netzwerk verkabelt.  Deshalb ist dieses Bild schon ein paar Wochen alt…..

Meissen

Die Burg in Meissen ist, wie man sieht, zum größten Teil fertig renoviert und absolut einen Trip wert.  Was man auf so einer Treppe fotografisch anstellen kann, wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, dürfte klar sein. Generell: Meissen ist schon fotogen – aber fast überall stehen eben moderne Details im Weg. Wie hier die in die Wand eingelassenen Lampen. Klar – die Touristen durch die Dunkelheit stolpern zu lassen ist jetzt auch keine Option, aber Ritter und Burgfräuleins braucht man auf diese Treppe nicht stellen. Also wohl eher Brautpaare und Fashionistas…

Landleben

Nach meinem endgültigen Abschied von Facebook habe ich auf Telegramm einen Kanal aufgemacht, der derzeit vor allem Bilder zeigt. Schlicht weil es im Augenblick nicht viel zu berichten gibt, außer dass ich halt am Bücherschreiben bin. Aber das ist nichts Neues.

Da nun aber nur 200 Millionen Leute Telegram haben – und seit ein paar Wochen ein paar Millionen weniger – nämlich alle Russen (Telegram ist in Russland gesperrt, weil sie sich geweigert haben, dem russischen Geheimdienst einen Masterzugang zu geben.) werde ich die dort veröffentlichten Bilder und News auch hier spiegeln – und gelegentlich mit etwas längeren Texten garnieren. Und im Gegensatz zu Telegram gibt’s hier auch die Möglichkeit, zu kommentieren…

Tschüss Facebook – Hello World.

Vor zwei Wochen habe ich meinen Facebook-Account gelöscht. #deletefacebook

Nachdem facebook sich ja immer zwei Wochen Bedenkzeit einräumt – falls man rückfällig wird – sollte der Account samt der „Seite“, die ich auch aufgesetzt hatte, am Montag endgültig im Datenorkus verschwinden.  Ich bin nun „Zwei Wochen ohne“. Und bin erstaunt, wieviel Zeit mir Facebook gestohlen hat. Werbung wegklicken, Gruppen ausprobieren, Newsfeed durchscrollen, sich gelegentlich über Dummfug aufregen – was das Zeit gekostet hat… Und das alles für die Illusion, in einem „sozialen Netzwerk“ zu sein.

In Wirklichkeit ist das eine selbstreferenzierende Blase.  Man unterhält sich mit Leuten, mit denen man sich sowieso unterhalten würde – und mit anderen Leuten, mit denen man sich niemals unterhalten würde. In beiden Fällen ist Facebook eigentlich überflüssig. Facebook hat längst mehr Schaden in der Volkswirtschaft verursacht, als Solitär und Minesweeper zusammengenommen.

Ja aber – die Reichweite!!!! Als Anbieter von Kursen und Büchern brauche ich doch Reichweite! Ja. Brauche ich. Ich müsste eigentlich „Reichweite bolzen“. Also alles was nicht bei drei auf dem Baum ist als „Freund“ adden.  Dumme Gewinnspiele anbieten. (Unter allen, die diese Seite liken verlose ich einen Sunsniper-Gurt…..) und am besten noch beim entsprechenden Dienstleister mal schnell 5000 Friends und 20.000 Likes ordern.  Reichweite aufbauen ist eine Vollzeitbeschäftigung. Wenn ich es dann geschafft habe, kann ich Seminare anbieten, wie ich Reichweite aufbaue. Aber zum Fotografieren und Bücher schreiben komme ich nicht mehr.

Ich mache es jetzt anders. Ich betreue meine eigenen Seiten. Stell da ab und zu was ein – wen’s interessiert, kann es sich ansehen, wen’s nicht interessiert, den stört’s nicht.  Ich schreibe unter fotografierer.com über Dinge, die mich bewegen, unter rocksdorf18.de über Dinge, die sich im Seminarhaus tun, unter pen-and-tell. blogspot.de über Dinge, die mit Olympus-Kameras zu tun haben.  Und für alle, die den Telegram-Messenger haben, gibt’s einen Kanal mit einem „Daily Pic“: t.me/fotografierer. Wer mich kontaktieren will, für den gibt’s Mail, Telegram oder die gute alte Schneckenpost.

That’s it, Suckerberg.

Und ich komme jetzt wieder zum Bücher schreiben.